FDP Stadtverband Schwerte

Stellungnahme zum Antrag "Masterplan Sport"

Qualität statt Quantität


Stellungnahme von Suat Gülden, sportpolitischer Sprecher der FDP Schwerte

Wenn ich an den Schwerter Sport vor 10 Jahren denke, dann kommen mir Prinzipien wie Leistung und Wettbewerb als erstes in den Sinn. Warum ?
Weil der Sport in Schwerte einmal einen hohen Stand hatte. Jugendmannschaften waren gefüllt, viele Talente haben sich entwickelt, von großen Karrieren geträumt und z.T. sogar erreicht.
Auch ich habe als aktiver Sportler diese Jahre aktiv miterlebt und finde es schade, dass die glorreiche Zeit des Sports in Schwerte vorbei ist.
Heute haben wir, am Beispiel des Fußballs sehr deutlich zu sehen, eine geringere Gesamtauslastung der Sportplätze, weil viel weniger Mannschaften angemeldet sind.
Es gibt viele verschiedene Ursachen warum diese Entwicklung stattgefunden hat.
Um dieses Problem zu lösen, wollen die einen den Sport im Rathaus managen und die anderen ein Jahr Beitrag für Erstklässler übernehmen.
Da fragt man sich ernsthaft, ob die Verantwortlichen die Problemstellung im Sport überhaupt verstanden haben und ob Symbolpolitik an dieser Stelle angebracht ist.
Das Problem ist nicht, ob man sich den Beitrag der Mitgliedschaft leisten kann. Dies könnten auch Geringverdiener als Leistung vom Staat beantragen.
Das Problem liegt unter Anderem im Bevölkerungsschwund, an den vielfältigen Angeboten im Bereich der schulischen Betreuung und an den vielen Möglichkeiten, auch im Zuge der Digitalisierung, zuhause am sogenannten „E- Sport“ Trend teilnehmen zu können.

Der richtige Schritt ist auf jeden Fall der Schritt der CDU-Fraktion mit einer Forderung nach einem „Masterplan Sport“.
Der Sportstättenzielplan dokumentiert, dass wir zu viele Sportplätze und zu wenig Mannschaften haben. Wir als FDP sind immer für die Stärkung und Eigenständigkeit der Sportvereine eingetreten. Doch wenn Vereine auf Stur schalten, muss man an dieser Stelle eine Empfehlung aussprechen.
Die Mannschaften sind über ganz Schwerte verstreut und viele Vereine beklagen, nicht mehr genug Jugendmannschaften aufstellen zu können.
Warum können daraus keine vernünftigen Kooperationen entstehen, wieso treten einige Vereine nicht über ihren eigenen Schatten und ermöglichen wieder gefüllte Mannschaften.
Darüber hinaus sieht die FDP zu viele Sportplätze als sanierungsbedürftig an. Das erforderliche Geld zur Sanierung lässt sich in unserer Haushaltssicherungskommune nicht aufbringen.
Durch weniger Sportplätze, könnte man das Geld bündeln und bessere, wenn auch weniger Sportplätze zur Verfügung stellen, als viele zu haben, die sanierungsbedürftig sind. Das Kirchturmdenken einzelner Vereine muss der Vergangenheit angehören.
Unser Appell an die Verantwortlichen: „Setzt euch bitte für Lösungen ein, die bezahlbar sind, damit wir in Schwerte wieder zu den ursprünglichen Prinzipien wie Leistung und Wettbewerb zurückkommen.“, sagt Suat Gülden.


Druckversion Druckversion 
Suche

TERMINE

Keine aktuellen Termine.» Übersicht

Björn Oste


Stellvertretender Vorsitzender

Werden Sie Mitglied!

Facebook

Links


Mitmachen